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Die Eingangspforte von Sidons Zuflucht

Sidons Zuflucht ist der Name einer Enklave auf den Goldinseln. Sie ist Sitz des Agiators Sidon und Hauptstadt seines Reiches.

Sidons Zuflucht ist eine Bergenklave. Sie entstand wohl rund 300 Jahre vor Aruns Zerstörung in den Nebelzinnen des Theusesgebirges. Die Säle, Gänge und Kammern Sidons erstrecken sich viele Meile unter den Bergen. Die Enklave liegt nur wenige Meilen vom Gipfel der Nebelzinnen entfernt. Etwas unterhalb von Sidons Zuflucht liegt die Stadt Sidons Versprechen. Unmittelbar vor den Enklave, in einem gut abgesichterten Bereich, wurde ein Weltentor errichtet.

Aufbau der Enklave Edit

Die Enklave wird in 3 Ebenen unterteilt, zudem wird das Viertel Hoher Hang meist zur Enklave gerechnet.

1) Die Obere Ebene, auch Palastebene genannt.

In der obersten Ebene befindet sich neben dem Thronsaal die Ratskammern und die Verwaltungssäle des Reiches. Außerdem beherrbergt sie die Quartiere der Lumen und Lanarien Sidons. Die Palastebene verfügt über massive Verteidigungsanlagen, allen voran das gewaltige Eingangsportal, der einzige Zugang zur Enklave. Nur wenigen Personen ist der Eintritt in die Palastebene gestattet.

2) Die mittlere Ebene, auch Wohnebene genannt.

In der mittleren Ebene liegen die alten Wohnanlagen von Sidon, in der in den dunklen Jahren die Bewohner der Enklave lebten. Seitdem werden sie als Wachquartiere und Lagerräume genutzt. Außenstehenden ist der Zutritt nur an speziellen Festtagen genehmigt und dann auch nur für einige wenige Säle und Hallen.

3) Die untere Ebene, auch Sidons Verließ genannt.

Eine gewaltige Wendeltreppe führt aus den untersten Schichten der Wohnebene noch weiter in die Tiefe. Die Treppe ist mit einem monströsen Gitter aus massivem Eisen versperrt. Niemand, nicht einmal die Sidon am nähsten stehenden Lumen und Lanarien wissen, was sich am Fuße der Treppe befindet. Selbstverständlich gibt es aber Gerüchte: Gewaltige, von Sidon aufgehäufte Schätze, riesige Folterkammern für Verräter und Verdammte, Sidons Mausoleum oder ein immerwährendes Tor zum Paradies sind die weniger ausgefallenen Theorien, die sich das Volk untereinander erzählt.

4) Der Hohe Hang

Etwas unterhalb von Sidons Zuflucht liegt die Stadt Sidons Versprechen. Enklave und Siedlung sind durch einen schwer befestigten Bereich, den s.g. Hohen Hang miteinander verbunden. Auch zum Hohen Hang ist der Zugang stark eingeschränkt. Hier befindet sich das Weltentor von Sidon, die Niederlassungen der Schatten und der Grauen Wanderer sowie die Festung Weitblick. Die Quästoren haben an den Rändern des Hohen Hangs ihre Villen mit großen Gartenanlagen, weiter findet sich hier die Bibliothek und der Magierturm.

Leben in der Enklave Edit

Das Leben in der Enklave wird von der Anwesenheit Sidons vollkommen eingenommen. Die Präsenz des Agiators ist in jeder Kammer und jedem Flur spürbar. Dementsprechend mangelt es Sidons Zuflucht nicht an Prunk und Luxus: Die Steinwände sind mit edlen Teppichen behangen, weiche Teppiche dämpfen die Schritte. Ein ausgeklügeltes Schachtsystem sorgt für frische Luft, die durch Weihrauchstäbchen und Kräuterschalen berreichert wird. Die Säulen sind mit Gold und Silber verziert, zahlreiche Fresken erzählen von Sidons Taten und der Alten Welt. Einzigartig ist die aus Millionen Steinchen zusammengesetzte Weltkarte in der Eingangshalle von Sidon, die die Alte und die neue Welt zeigt. Kunstvoll eingefasste Kristalle spenden ein silbriges, milchiges Licht in den Gängen und Hallen Sidons.

Die meiste Zeit über steht die Enklave jedoch nur wenigen Menschen offen. Darunter sind die Angehörigen des Hofpersonals, der Regierung und deren Diener. Nur an religiösen Feiertagen werden einige Gänge und Säle der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Die ansonsten stille Anlage ist dann erfüllt von den Gesängen und Gebten der Pilger und Priester, die ihre religösen Feste begehen. Das größte dieser Art ist der alle 10 Jahre stattfindenden Preisungstag, an dem Sidons Volk ihm für seine Rettung vor den Letzten Tagen dankt.

Weltentor Sidon

Sidons Weltenportal

Zwar technisch nicht teil der Enklave und deutlich später errichtet, wird der Hohe Hang meist zur Enklavengelände gezählt. Dies hat sicherlich auch damit zu tun, dass zum Hohen Hang der Zutritt ebenfalls limitiert ist. Der Hohe Hang gilt als einer der schönsten Orte auf den Goldinseln. Hier ruhen sich die Quästoren nach ihren Zeitreisen für den Agiator in ihren prächtigen Villen und Gärten aus. Statuen und Blumen schmücken die Wege, die zum Magierturm und der daneben liegenden Bibliothek führen. Die beiden Gebäude teilen sich einen großen Park, durch den ein ausgebauter Weg führt. Er mündet schließlich zum Fuße einer großen, befestigten Treppe, die zum Weltenportal von Sidons Zuflucht führt. Das nahe eines Gipfels errichtete Tor hüllt, wenn aktiv, den Hohen Hang bei Nacht in ein unheimliches rotes Licht. Es erinnert alle Bürger von Sidons Versprechen daran, dass ein Gott über ihnen wohnt und sie, wenn sie sich nur anstrengen, einen Teil seiner Macht besitzen könnten. Wie eben die Quästoren, lebende Legenden, rauschende Feste und Siege in Hörweite feiernd.

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